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Guide · 5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026

Imagefilm erstellen lassen: Ablauf, Länge und was die Kosten treibt

Szene aus dem Promovideo für Kleen Voß & Kollegen

Auf der Website steht „Wir sind ein innovatives Familienunternehmen mit Leidenschaft“. Glaubt keiner. Kurz gesagt: Ein Imagefilm zeigt in ein, zwei Minuten, wer ihr seid, mit echten Menschen, echter Stimmung und einer Botschaft, die hängen bleibt. Wenn du einen Imagefilm erstellen lassen willst, entscheidet nicht die Kamera über das Ergebnis, sondern die Idee und die Planung davor.

In diesem Guide liest du, wie eine Produktion abläuft, wie lang ein Imagefilm sein sollte, was die Kosten treibt und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Was ist ein Imagefilm, und wofür brauchst du ihn?

Ein Imagefilm ist ein kurzer Film über dein Unternehmen: wer ihr seid, was ihr macht und warum man mit euch arbeiten sollte. Er läuft auf der Website, auf Messen, im Pitch und, in Stücke geschnitten, auf Social Media.

Text liest man. Video fühlt man. In ein paar Sekunden sieht man Menschen, Stimmung und Haltung. Das schafft keine Broschüre. Ein Unternehmensvideo kann dabei verschiedene Jobs haben:

  • Imagefilm: wer ihr seid, für Website, Messe und Pitch.
  • Recruitingvideo: euer Team erzählt, warum es sich lohnt, bei euch zu arbeiten. Wie das aussehen kann, zeigen die Recruitingvideos für Andres Carpoint.
  • Produktvideo: zeigen, was man im Laden nicht sieht. Bis ins Detail.
  • Kundenstimmen: echte Kunden, echte Sätze. Das stärkste Argument.
  • Social Reels: hochkant, schnell, mit Hook. Gemacht für den Daumen.

Der Trick: Aus einem gut geplanten Drehtag entstehen oft mehrere davon. Ein Film, dazu Reels, Stories und Anzeigen.

Wie läuft eine Imagefilm-Produktion ab?

Eine Imagefilm-Produktion läuft in fünf Schritten: Idee und Skript, Planung, Drehtag, Schnitt und Ton, Ausspielen. Für dich ist der Aufwand überschaubar, die meiste Arbeit passiert vor und nach dem Dreh.

  1. Idee und Skript: Was soll hängen bleiben? Hook, Story, Drehbuch. Hier entscheidet sich, ob der Film austauschbar wird oder nicht.
  2. Planung: Location, Team, Zeitplan, Shotlist. Wer spricht, was wird gezeigt, in welcher Reihenfolge. Kein Chaos am Set.
  3. Drehtag: Das Team kommt mit Kamera, Licht und Ton. Ihr müsst nichts vorbereiten außer euch selbst.
  4. Schnitt und Ton: Rhythmus, Musik, Untertitel, Farbe. Hier wird aus Material ein Film.
  5. Alle Formate: Aus einem Dreh entstehen der Film und die Kurzversionen für Social Media und Anzeigen.

Was du vor dem ersten Gespräch klären solltest

  • Wofür ist der Film? Kunden gewinnen, Bewerber gewinnen, auf der Messe auffallen. Ein Film für alles ist meistens ein Film für niemanden.
  • Wer soll ihn sehen? Geschäftsführer im Mittelstand ticken anders als Schulabgänger.
  • Wo läuft er? Website, Social Media, Messe-Bildschirm, Anzeigen. Das bestimmt Länge und Format.
  • Wer steht vor der Kamera? Echte Mitarbeitende wirken fast immer stärker als Schauspieler.

Wie lang sollte ein Imagefilm sein?

Für Website und Messe sind rund zwei Minuten ein guter Richtwert. Für Social Media brauchst du kürzere Schnitte, die in den ersten Sekunden fesseln.

Die Länge folgt dem Einsatzort, nicht dem Budget. Wer drei Minuten Material hat, aber nur 90 Sekunden Geschichte, sollte kürzen. Unser Jubiläumsfilm für eine Baugenossenschaft erzählt 125 Jahre in 90 Sekunden, durch sechs Epochen. Es geht also. Im Feed gilt eine eigene Regel: Die ersten drei Sekunden entscheiden, ob jemand weiterschaut. Darum schneiden wir für Social Media eigene Fassungen mit Hook vorne, statt den langen Film einfach zu kürzen.

Key Art des Jubiläumsfilms einer Baugenossenschaft
125 Jahre in 90 Sekunden: Jubiläumsfilm einer Baugenossenschaft

Was kostet ein Imagefilm?

Was ein Imagefilm kostet, hängt vor allem von Konzept, Drehtagen, Team, Locations und Postproduktion ab. Eine klare Einschätzung für dein Projekt bekommst du im kostenlosen Erstgespräch.

Diese Punkte treiben die Imagefilm-Kosten:

  • Konzept und Skript: Eine starke Idee kostet Denkzeit, spart aber später Drehtage.
  • Drehtage: Ein Drehtag an einem Ort ist etwas anderes als drei Tage an verschiedenen Standorten.
  • Team und Technik: Wie viele Leute braucht es am Set? Kamera, Licht, Ton, eventuell Drohne oder Greenscreen.
  • Darsteller und Sprecher: Eigene Mitarbeitende, professionelle Sprecher oder Schauspieler.
  • Postproduktion: Schnitt, Farbe, Musik, Animation, Untertitel. Motion Design und 3D sind eigene Posten.
  • Anzahl der Fassungen: Ein Film oder zusätzlich Reels, Stories und Anzeigen-Schnitte.
  • Musik und Rechte: Lizenzen hängen davon ab, wo und wie lange der Film läuft.

Rechne den Film nicht nur gegen sein Budget, sondern gegen das, was er leisten soll. Ein Film, der jahrelang auf der Website läuft und aus dem zusätzlich viele Social-Clips entstehen, rechnet sich anders als ein einmaliger Messefilm.

Kostenloses Erstgespräch →

Woran erkennst du einen guten Imagefilm?

Ein guter Imagefilm wird gesehen und erinnert. Hübsche Drohnenbilder allein schaffen das nicht.

  • Er hat eine Geschichte, nicht nur eine Aneinanderreihung von Bürobildern.
  • Er zeigt echte Menschen mit echten Sätzen statt Floskeln wie „Qualität steht bei uns an erster Stelle“.
  • Er hat einen Hook in den ersten Sekunden, gerade auf Social Media.
  • Er ist für einen Zweck gebaut und hat am Ende einen klaren nächsten Schritt.
  • Er wird ausgespielt. Der beste Film bringt nichts, wenn er nur auf der Über-uns-Seite versteckt ist.

Zwei Beispiele, wie das in Zahlen aussehen kann: Die Videos für Kleen Voß & Kollegen haben 750.000 Views erreicht, mit 30 % mehr Webtraffic über die Videos und 20 % mehr kampagnenbezogenen Anfragen. Statt Direktwerbung gab es Aufklärung. Das Eventvideo für das Speedway Festival kam auf 25.000 Aufrufe in den ersten 6 Stunden.

Wir sind froh, dass wir die Anlaufstelle haben, und werden es nicht bei den aktuellen Maßnahmen belassen.

Frank Enders, Partner, Kleen Voß & Kollegen

Imagefilm erstellen lassen oder selbst drehen?

Selbst drehen reicht für schnelle Social-Clips. Für einen Film, der dein Unternehmen jahrelang repräsentiert, lohnt sich ein Profi-Team.

Mit dem Smartphone bekommst du heute gute Bilder hin. Was meistens fehlt, ist das Drumherum: eine Geschichte, sauberer Ton, Licht, ein Schnitt mit Rhythmus. Ein guter Mittelweg: Der Imagefilm und das Grundmaterial kommen vom Profi, kleine Alltags-Clips dreht dein Team selbst. Wie wir Filme planen und drehen, zeigen wir auf unserer Seite zur Videoproduktion.

Fazit: Erst die Idee, dann die Kamera

Ein Imagefilm zeigt in rund zwei Minuten, wer ihr seid, und wirkt nur, wenn er eine Geschichte erzählt und echte Menschen zeigt. Die Produktion läuft in fünf Schritten, die meiste Arbeit steckt in Skript und Schnitt. Die Kosten hängen von Konzept, Drehtagen, Team und Postproduktion ab.

Du willst wissen, wie euer Film aussehen könnte? Im kostenlosen Erstgespräch erzählst du uns, was ihr zeigen wollt, und wir sagen dir, wie wir es drehen würden. Mehr Beispiele findest du in unseren Cases.

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Jan von den Bagaluten
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