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Guide · 5 Min. Lesezeit · 23. Oktober 2026

Landingpage erstellen: Was drauf muss, damit sie Anfragen bringt

Mitarbeiter der Bagaluten arbeitet am Laptop im Büro

Die Anzeige läuft, die Klicks kommen. Und dann landen alle auf der Startseite, zwischen Firmengeschichte, Newsletter und sieben Menüpunkten. Anfragen: keine. Kurz gesagt: Wenn du eine Landingpage erstellen willst, die Anfragen bringt, braucht sie genau ein Ziel, einen klaren Button, einen Beweis, dass du das kannst, und nichts, was davon ablenkt. Alles andere ist Deko.

In diesem Guide liest du, wann du eine Landingpage statt deiner Website brauchst, was drauf muss, ob du sie selbst baust oder bauen lässt und wie du misst, ob sie funktioniert.

Was ist eine Landingpage und wann brauchst du eine?

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite für genau ein Angebot und genau eine Handlung. Du brauchst sie immer dann, wenn du Besucher gezielt hinschickst: über eine Anzeige, einen QR-Code, eine Mail oder eine Aktion.

Deine Website ist wie ein Laden mit vielen Regalen: Die stellt dich vor, zeigt alle Leistungen und beantwortet viele Fragen. Eine Landingpage ist eher wie ein Verkaufsgespräch: ein Thema, eine Zielgruppe, ein nächster Schritt. Wer von einer Anzeige für „Dachsanierung im Herbst“ kommt, will nichts über eure Gründung 1987 lesen. Er will wissen, ob ihr das könnt, was es bringt und wie er euch erreicht.

Landingpage vs. Website: typische Fälle

  • Du schaltest Anzeigen: Jede Kampagne verdient eine eigene Seite, die genau das verspricht, was die Anzeige verspricht.
  • Du hast eine Aktion: Saisonangebot, Event, Eröffnung, Jubiläum.
  • Du suchst Mitarbeitende: Eine Karriere-Landingpage pro Stelle oder Bereich bringt mehr als eine Liste offener Jobs.
  • Du willst ein Thema bei Google besetzen: Eine Seite pro Leistung und Region, die genau diese Suche beantwortet.
  • Du hast keine Website, aber ein klares Angebot: Dann kann eine gute Landingpage der Anfang sein.

Was muss auf eine Landingpage?

Ein Ziel, ein klarer Call to Action, ein Beweis und ein kurzer Weg zur Anfrage. In dieser Reihenfolge, von oben nach unten.

  1. Eine Überschrift, die das Problem trifft: Nicht „Willkommen bei Müller GmbH“, sondern der Satz, den dein Kunde denkt. „Volle Auftragsbücher. Leere Werkbank.“ zum Beispiel.
  2. Das Angebot in einem Satz: Was bekommt der Besucher, und was hat er davon?
  3. Ein Button, der sagt, was passiert: „Kostenloses Erstgespräch“ statt „Absenden“. Gleich oben sichtbar und weiter unten noch einmal.
  4. Beweis: Echte Kundenstimmen, Projekte, Fotos von dir und deinem Team. Keine Stockfotos, keine erfundenen Zahlen.
  5. Wie es abläuft: Drei, vier Schritte, damit klar ist, was nach dem Klick passiert.
  6. Antworten auf die üblichen Bedenken: Was kostet es ungefähr, wie lange dauert es, was, wenn es nicht passt? Kurz und ehrlich.
  7. Ein kurzes Formular: Nur fragen, was du für den ersten Kontakt wirklich brauchst. Jedes Feld mehr kostet Anfragen.
  8. Ein Ansprechpartner: Ein Gesicht und ein Name schaffen mehr Vertrauen als eine Info-Adresse.

Was weg muss

Das komplette Hauptmenü, Links zu anderen Leistungen, Social-Media-Buttons, ein Newsletter-Popup. Alles, was einen Ausgang bietet, lenkt vom Ziel ab. Impressum und Datenschutz bleiben natürlich drin.

Am Handy muss sie funktionieren

Wer über eine Anzeige in der Instagram- oder TikTok-App kommt, sitzt am Handy. Teste die Seite also zuerst dort: Lädt sie schnell? Ist der Button ohne Scrollen zu sehen? Lässt sich das Formular mit dem Daumen ausfüllen? Mehr dazu im Glossar unter Mobile Optimization.

Landingpage selbst bauen oder erstellen lassen?

Selbst bauen geht, wenn du ein einfaches Angebot, Zeit und ein gutes Baukasten-Tool hast. Erstellen lassen lohnt sich, wenn viel Werbebudget dahinter hängt und jede Anfrage zählt.

Die Technik ist heute selten das Problem. Baukästen und Website-Tools machen den Aufbau einfach. Schwierig ist der Inhalt: die Überschrift, die trifft, die Reihenfolge, die überzeugt, und die Frage, was man weglässt. Wer nicht täglich Landingpages baut, merkt oft erst nach Wochen und verbranntem Budget, dass die Seite nicht konvertiert.

  • Selbst bauen passt, wenn du testen willst, das Budget klein ist und du Lust hast, dich reinzufuchsen.
  • Bauen lassen passt, wenn Anzeigen, Seite und Messung zusammen funktionieren müssen und du keine Zeit für Versuch und Irrtum hast.
  • Wichtig in beiden Fällen: Du oder dein Team müsst Texte später selbst ändern können. Sonst wird jede kleine Anpassung zum Projekt.

Was eine Landingpage kostet, hängt davon ab, wie viel Inhalt, Fotos oder Video dazugehören und ob sie an Anzeigen und Messung angebunden wird. Pauschalpreise helfen dir da wenig. Im kostenlosen Erstgespräch bekommst du eine klare Einschätzung.

Ein Beispiel aus unserer Arbeit: Für den OB-Wahlkampf von Frank Matthiesen führt eine Landingpage Themen, Termine und Mitmach-Möglichkeiten an einer Stelle zusammen, begleitet von Plakaten, Teaserfilm und Clips für Social Media. Ein Gesicht, eine Botschaft, ein nächster Schritt.

Landingpage für den OB-Wahlkampf von Frank Matthiesen auf einem Laptop
Frank Matthiesen: eine Landingpage, die alles zum Wahlkampf bündelt

Kostenloses Erstgespräch →

Wie misst du, ob deine Landingpage funktioniert?

Über die Conversion Rate: Wie viele Besucher machen das, was die Seite will? Dazu brauchst du eine saubere Messung, bevor die erste Anzeige läuft.

  • Anfragen zählen: Jedes abgeschickte Formular, jeder Klick auf die Telefonnummer, jede Buchung.
  • Quelle kennen: Von welcher Anzeige oder welchem Kanal kam die Anfrage? Nur so weißt du, wo dein Budget arbeitet.
  • Absprünge anschauen: Eine hohe Bounce Rate zeigt, dass Anzeige und Seite nicht zusammenpassen oder der Einstieg nicht trifft.
  • Eine Sache nach der anderen testen: Neue Überschrift, anderer Button-Text, kürzeres Formular. Mit einem A/B-Test siehst du, was wirklich besser ist.
  • Auf die Qualität achten: Zehn Anfragen, die nicht passen, sind weniger wert als zwei gute. Frag nach, was aus den Anfragen geworden ist.

Wie du aus einzelnen Anfragen ein System machst, das Interessenten Schritt für Schritt zum Kunden führt, steht in unserem Guide zum Lead-Funnel.

Die häufigsten Fehler bei Landingpages

  • Anzeige und Seite sagen Unterschiedliches: Wer auf „Herbstangebot“ klickt und eine allgemeine Seite sieht, ist weg.
  • Drei Ziele auf einer Seite: Anrufen, Newsletter, Shop. Am Ende macht der Besucher nichts davon.
  • Zu viel Text oben: Erst das Versprechen, dann die Details.
  • Formular mit zehn Pflichtfeldern: Frag im ersten Schritt nur das Nötigste.
  • Keine Messung: Ohne Zahlen weißt du nicht, ob die Seite oder die Anzeige das Problem ist.

Fazit: Eine Seite, ein Ziel, ein Klick

Eine Landingpage brauchst du immer dann, wenn du Besucher gezielt mit einem Angebot hinschickst. Drauf gehören ein Ziel, eine Überschrift, die das Problem trifft, ein klarer Button, echter Beweis und ein kurzes Formular. Miss von Anfang an, wie viele Besucher anfragen, und verbessere die Seite Schritt für Schritt.

Du willst eine Landingpage, die nicht nur gut aussieht, sondern Anfragen bringt? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns dein Angebot an und sagen dir, wie wir die Seite aufbauen würden. Mehr zu unserem Ansatz findest du auf der Seite Websites, Beispiele aus echten Projekten in unseren Cases.

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Jan von den Bagaluten
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